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Was dein Kassenbon über dich verrät und wie Tasarruf ihn schützt

Ein Kassenbon zeigt Ort, Zeit, Gewohnheiten und manchmal Kartendaten. So geht Tasarruf damit um: anonymes Konto, Verschlüsselung, klare Löschung.

· 3 Min. Lesezeit

Ein Kassenbon wirkt harmlos. Ein Stück Papier mit Preisen. Tatsächlich steckt darin ziemlich viel über dich: wo du einkaufst, wann, wie oft und was. Wer eine App nutzt, die Bons ausliest, sollte wissen, was mit diesen Daten passiert.

Was auf einem Kassenbon steht

Je nach Geschäft enthält ein Bon unter anderem:

  • Name und Adresse des Geschäfts, also deinen ungefähren Aufenthaltsort
  • Datum und Uhrzeit
  • Jede gekaufte Position
  • Zahlungsart, oft mit den letzten Ziffern der Karte
  • Manchmal eine Kundenkartennummer
  • Bei Rechnungen: deinen Namen, deine Adresse, manchmal Telefonnummer oder E-Mail

Über viele Bons hinweg ergibt sich daraus ein recht genaues Bild deines Alltags.

Grundsatz: nur speichern, was gebraucht wird

Tasarruf arbeitet beim Auslesen mit einer festen Liste erlaubter Felder. Gespeichert wird nur, was für Preise und Ausgaben nötig ist. Alles andere wird gar nicht erst übernommen.

Wird gespeichert Wird nie gespeichert
Geschäft und Steuernummer des Verkäufers Name des Käufers
Datum Adresse des Käufers
Positionen, Mengen, Preise, Rabatte Telefonnummer, E-Mail
Mehrwertsteuer und Summe Nationale ID-Nummer (in der Türkei die TCKN)
Die letzten 4 Ziffern der Karte Kundenkartennummer
Vollständige Kartennummer

Steht dein Name auf einer Rechnung, landet er also nicht in deinem Konto.

Anonymes Konto, ohne Name und E-Mail

Beim ersten Start legt Tasarruf ein anonymes Konto an. Du gibst keinen Namen, keine E-Mail-Adresse und keine Telefonnummer an. Wenn du dein Konto später absichern möchtest, etwa für ein neues Handy, kannst du einen Passkey hinzufügen. Pflicht ist das nicht.

Außerdem gilt:

  • Keine Werbung
  • Kein Verkauf von Daten
  • Kein Tracking-SDK in der App

Fotos: bereinigt und verschlüsselt

Fotos enthalten oft mehr als das Bild selbst, zum Beispiel Metadaten wie den GPS-Standort, an dem sie aufgenommen wurden. Tasarruf kodiert jedes Bild neu. Dabei werden EXIF-Daten einschließlich GPS entfernt.

Danach wird das Bild mit einem Schlüssel verschlüsselt, der nur zu deinem Konto gehört. Du kannst das Foto eines Bons auch einzeln löschen. Die ausgelesenen Positionen und Preise bleiben dann erhalten.

Wer liest den Bon? Transparenz beim KI-Anbieter

Das Auslesen der Positionen übernimmt auf dem Server ein Modell von OpenAI. Das sagen wir offen, und zwar bevor du den ersten Bon scannst: Tasarruf fragt vorher nach deiner Einwilligung und nennt dabei OpenAI als Anbieter. Diese Einwilligung kannst du jederzeit widerrufen.

Vorher prüft dein Handy das Foto bereits lokal auf Schärfe und darauf, ob eine Summe zu erkennen ist. Das Ergebnis der KI wird auf dem Server nachgerechnet und nie ungeprüft übernommen. Mehr dazu in Kassenbons richtig fotografieren.

Was Tasarruf bewusst nicht macht

Aus Einkäufen lassen sich theoretisch Rückschlüsse ziehen, die niemanden etwas angehen. Tasarruf zieht keine Schlüsse auf Gesundheit oder Religion, niemals. Die Kategorien beschreiben Waren, nicht Menschen.

Außerdem gibt es keine Verbindung zu deinem Bankkonto und keinen Preisvergleich mit den Einkäufen anderer Nutzer. Deine Daten bleiben deine Daten.

Export und Löschung

Du kannst alle deine Daten jederzeit als JSON-Datei exportieren, kostenlos.

Und wenn du gehen willst: Das Konto lässt sich in der App oder auf der Website löschen. Innerhalb von 30 Tagen ist alles entfernt. Auch die Löschung ist immer kostenlos.

Eine kurze Checkliste für jede Bon-App

Egal welche App du nutzt, diese Fragen lohnen sich:

  1. Brauche ich ein Konto mit Name und E-Mail?
  2. Welche Felder vom Bon werden gespeichert?
  3. Werden Foto-Metadaten entfernt?
  4. Wird gesagt, welcher KI-Anbieter die Bons liest?
  5. Kann ich alles exportieren und löschen?

Wie Tasarruf dabei hilft

Tasarruf speichert nur, was für deine Preise und Ausgaben nötig ist, bereinigt und verschlüsselt Fotos pro Konto und kommt ohne Name, E-Mail oder Telefonnummer aus. Der KI-Anbieter wird vor dem ersten Scan genannt, Export und Löschung sind jederzeit möglich. Mehr auf der Startseite.